Die erste 100 Kilometer Ausfahrt

Eine lange Rennradtour ist eine Herausforderung für Mensch und Material. Da ist eine gute Vorbereitung besonders wichtig.

25Grad, die Sonne scheint, die Vorhersage ist ausgezeichnet – perfekte Bedingungen für eine ausgedehnte Tour mit dem Rennrad. Doch gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Schließlich willst Du nicht halb verhungert zu Hause ankommen, oder die Tour wegen eines Defekts abbrechen müssen.

Wir zeigen Dir, worauf Du bei der Planung einer längeren Tour achten sollst.

Energiereserven: Essen vor und auf der Tour

Powerfrühstück

Ein Tag mit einer langen Ausfahrt beginnt mit einem guten Frühstück. Und um nicht gleich mit einem Energiedefizit in den Tag zu starten, sollten auch Hobbysportler schon beim Frühstück eine gute und gesunde Grundlage legen.

Der Klassiker dazu wäre eine Tasse Kaffee, einen Haferflockenbrei und ein, zwei Erdnussbuttertoasts als Abschluss. ;-) 

Verpflegung unterwegs 

Generell sollte man aber bereits vor der Tour ausreichend trinken, beispielsweise in der Stunde davor etwa einen halben Liter. Während der Belastung sollte man dann, regelmäßig, etwa alle 15 Minuten, kleinere Mengen von etwa 150 bis 200 Millilitern zu sich nehmen.

Jede Stunde solltest Du dann mindestens ein Gel oder Riegel nach deinem Wohlbefinden konsumieren. 

Wer eine lange Tour plant, sollte auch nach Verpflegungsstationen unterwegs Ausschau halten. So musst Du nicht den ganzen Proviant mitschleppen und hast eine willkommene Abwechslung zu Energieriegeln und –gels.

Checkliste für die Tour – Das muss mit!

  • Sonnenbrille: Schütz vor Sonne, Fahrtwind und Insekten (deswegen sollte sie auch bei trübem Wetter mit). Eine Brille mit Wechselgläsern lässt sich schnell an unterschiedliche Verhältnisse anpassen.
  • Regenjacke: Auch wenn es bei der Abfahrt sonnig aussieht, ein Wetterumschwung kann immer kommen. Eine Regenjacke bietet auch guten Schutz gegen den kalten Wind auf Abfahrten.
  • Arm- und Beinlinge: Mit diesen nützlichen Helfern bleibt das kurze Sommeroutfit auch im kühleren Frühjahr oder Herbst benutzbar. Außerdem kann man sich auf längeren Touren besser an Wetteränderungen anpassen.
  • Mini-Tool: Essentiell um kleine Reparaturen selber auszuführen. Die wichtigsten Tricks für Reparaturen unterwegs finden Sie im Kasten unten.
  • Mini-Pumpe, Ersatzschlauch und Reifenheber: Schlauchwechseln ist weniger zeitaufwendig als das Flicken mit einem Flickset. Sparsame nehmen den kaputten Schlauch mit nach Hause und flicken Ihn dort.
  • Geld, Telefon: Für die Einkehr zwischendurch oder das Eis zur Belohnung nach einer gelungenen Tour – ein bisschen Geld solltest Du immer dabei haben. Mit dem Telefon hilft im Falle einer Panne oder eines Unfalls,

Im Radsport ist der Windschatten Dein Freund. Auf ewig! Er schützt im Training, er steht Dir im Rennen zu Seite. Bis zu vierzig Prozent Kraftersparnis sind beim Windschattenfahren drin.

Wenn Du derjenige sein solltest, der demnächst vielleicht selbst Windschatten spendet, verhalte Dich wie ein Vanillepudding im Sinkflug: fahre so weich, wie es nur geht. Vermeide als Vordermann jedwede ruckartige Bewegung, bremse niemals abrupt, bleibe vor allem in der Spur! Dein Hintermann verlässt sich auf Dich. Jede unerwartete Bewegung erhöht das Risiko eines Sturzes. Ein unachtsamer Moment, und Du räumst womöglich Deinen Partner ab.
Damit solch ein Risiko – vor allem bei Fahrten in der Gruppe – so gering wie möglich bleibt, verständigt Euch untereinander mit Handzeichen. Wer sich unter mehreren an der Spitze befindet, ist der einzige, der vorausschauend fahren und erkennen kann, was sich vor ihm auf der Straße so alles auftut: Schlaglöcher, parkende Autos, entnervte Wagenlenker, die der fröhlichen Radlergruppe die Vorfahrt nehmen könnten.

Viel Spaß! 

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